Geprüfte Hundeschule, geprüfte/r HundeerzieherIn im

 

Genehmigung der Hundeschule nach §11 TierSchG durch die Länder NRW und Hessen 

Anerkannte Sachverständige LHundG NRW

Prüferin Sachkunde und Hundeführerschein IBH e.V.

Mitglied bei "Trainieren statt dominieren"


Tranieren statt dominieren

mehr als nur Hunde-Erziehung ...

 

hier wird noch gearbeitet

 

 

 

 

 

 

 

 

Nasenarbeit

Im Gegensatz zu uns Zweibeinern erkunden Hunde die Welt in erster Linie durch ihre Nase und daher sollte man dem Vierbeiner unter dem Aspekt einer artgerechten Beschäftigung auch Schnüffelspiele anbieten.

  

Statt einen Hund permanent mit wilden Rennspielen (z. B. mit Werfen von Bällchen oder Stöckchen) auspowern zu wollen, sollte man das Augenmerk manchmal auf ruhige Beschäftigungsvarianten lenken, die dazu dienen, den Hund herunterzufahren. Nasenarbeit ist Hirnaktivität und die ist manchmal wirkungsvoller als Muskeltraining.

 

Auch kommt diese Art der Beschäftigung allen gesundheitlich beeinträchtigten Hunden sehr entgegen - und dies gilt nicht nur für alte oder dauerhaft erkrankte Vierbeiner. Hat ein normalerweise gesunder Hund z. B. wegen einer Verletzung eine Ruhepause vom Tierarzt verordnet bekommen, sollte auch dieser noch entsprechend ausgelastet werden.

 

Gerne informiere ich Sie über die diversen Möglichkeiten, wie z. B. Fährtensuche, Stöbern oder Nasenspiele für drinnen und draussen u.v.a.

 

 

 

 

Konzentrationsübungen, langsame Übungen

 

 

 

Gerade solch eine arbeitsfreudige Rasse muss

nicht permanent nur Action haben, sondern darf

durchaus auch mit Kopfarbeit beschäftigt und

ausgelastet werden 

Sich schnell fortbewegen können die meisten Hunde von Natur aus - die Kunst besteht darin, sich zurückzunehmen und ggf. eine Übung langsam und konzentriert auszuführen.


Es kommt immer wieder vor, dass Hunde sich nicht konzentrieren können und sich zu leicht ablenken lassen. Das liegt mitunter daran, dass sich die Hundehalter für ihre Welpen und Junghunde ständige Action wünschen und den entspr. Wünschen der Hunde nachgeben ("ja, dem Hund ist jetzt langweilig!"). Eigentlich schade, denn das Leben besteht nicht nur aus Action, auch Kinder müssen lernen, im Kindergarten oder nachher in der Schule still zu sitzen, aufzupassen und sich zurückzunehmen - warum lassen wir in der Hundeerziehung andere Kriterien gelten?!

 

Nicht zu vergessen sind die ehemals Fitten (die vielleicht erkrankt oder mittlerweile einfach nur alt geworden sind). Auch diese Hunde sollten Übungen absolvieren können, nach denen sie sich gut fühlen, da sie noch etwas geschafft haben (wichtig für das Selbstwertgefühl und auch beziehungsfördernd/-stärkend)

 

Filou, ein 12 Jahre alter "ausgedienter" Agility Hund

Eine Agi-Spezilistin, die bei dieser Art Parcours auch sehr vorsichitg wurde ...

Dummytraining

besonders für jagdorientierte Hunde bietet dieses Training eine geeignete Befriedigung ihrer Gelüste, aber auch apportierfreudige Hunde werden sich hier gut aufgehoben fühlen. 

 

Tricks, Clicker und Co.

Für alle Junkies, die zusätzlich noch gefordert werden möchten ...

BOOMER

 

trägt nicht nur Körbchen, um einzukaufen, holt Zeitungen oder das Handy, sondern ist auch im Dummybereich nahezu unschlagbar.

 

Er ist sofort dabei, wenn es gilt, neue Kunststücke auszuprobieren - ein echt toller Kerl  

 

 

nochmals BOOMER

 

der hier die richtige von drei verschiedenfarbigen Frisbees apportiert hat

 

 

 

 

und den Nasentouch beherrscht er sowieso

(den zeigt er jetzt nur für die blutigen Anfänger :-))

 

Weitere Fotos über die besonderen Fähigkeiten

von Boomer kann ich an dieser Stelle nicht ein-

binden, da dies den Rahmen sprengen würde.

 

 

 

 

 

 

 

Longieren

bei dieser Sportart lernt der Hund, sich nachher auch über eine gewisse Distanz durch seinen Menschen lenken zu lassen. Voraussetzung dafür sind Konzentrationsfähigkeit und eine gute Bindung zwischen Hund und Hundeführer.


Auch für Bewegungsjunkies und für angfänglich ignorante Hunde ist diese Art der Beschäftigung (geistig und körperlich) gut geeignet.


Gerne gebe ich Ihnen hierzu detaillierte Informationen und zeige Ihnen, was darunter zu verstehen ist.


Wagenziehen

Das Wagenziehen hat eine uralte Tradition (z. B. Sennenhunde, die als Bauernhunde gehalten wurden und Rottweiler, die ihren Job als Metzgerhunde ausüben mussten).

 

Ich persönlich nutze diese ruhige Art des Ziehens gerne für meinen gesundheitlich beeinträchtigten und nervlich nicht besonders starken Schäferhund, der sich bei dieser Beschäftigungsart sehr wohl fühlt, immer alles gibt und zudem noch etwas für den Muskelaufbau tut (nur nach Rücksprache mit einem TA und einer Physiotherapeutin).

Vielleicht kommt diese Aktivität ja auch für Ihren Hund in Frage?

 

Ferner weiß ich diese Tätigkeit im Rahmen der Besuchshundearbeit zu schätzen.

 

Für alle weitergehenden Aktivitäten in diesem Bereich verweise ich auf die Fachfrau Antje Neef (www.wagenziehenimsiegerland.jimdo.de)

 

BOOMER

macht hier die ersten freien Zugversuche mit dem Bollerwägelchen

LINUS

der junge Kumpel von Boomer, hat hier seine ersten Gänge neben der wagenziehenden Curly absolviert - beide müssen erstmal pausieren.

Die anfänglichen Gänge neben dem leeren Wagen fand Linus ziemlich unheimlich, aber neben Curly fand er den hinterhergezogenen Wagen schon nicht mehr so grauselig.

 

Eine langsame Gewöhnung an das spätere Zuggerät (was immer es nachher sein wird) ist unabdingbar.

 

- siehe auch Besuchshundedienst -

 

Hürdenarbeit

hier gibt es zwei verschiedene Varianten (eine schnelle und eine langsame) - sprechen Sie mich bitte einfach darauf an

 

Leinen los für Straßenhunde

Hunde, die aus dem Ausland kommen und dort entweder auf der Straße, in Tierheimen oder sogar in Tötungsstationen gelebt haben, haben nicht selten Schwierigkeiten, sich in ihrem neuen Umfeld zurecht zu finden.


Diesen Hunden sollte man zunächst die Möglichkeit geben, sich einfach einmal ohne Leine zu bewegen und nach Herzens Lust zu toben - natürlich nur auf einem sicher eingezäunten Platz! Ein anschließender Blick in die Augen dieser Hunde zeigt, dass man eine tolle Idee gehabt hatte.



Renate Zimmermann HUNDherumbetreuung © 2016